Alumna Carina Weinmann, Universität Mannheim

Wissenschaftliche Mitarbeiterin, promoviert in Mannheim

1. Angaben zu deiner Person: Name? Alter? Wann hast du dein Studium abgeschlossen?

Carina Weinmann, 28 Jahre, Studienabschluss: 2013

2. Wo hast du deinen medienbezogenen Studiengang absolviert?

Universität Mannheim, Institut für Medien- und Kommunikationswissenschaft (MKW)

3. Wie ist die Bezeichnung deines Bachelor-, Diplom- und/oder deines Masterabschlusses? Hast du deine Abschlüsse an unterschiedlichen Universitäten erworben? (Wenn ja, worin lagen die Unterschiede zwischen BA und MA?)

B.A. Medien- und Kommunikationswissenschaft mit Beifach Germanistik

M.A. Medien- und Kommunikationswissenschaft mit Wahlpflichtmodul Psychologie

(beides an der Universität Mannheim)

4. Wo bist du in der Berufswelt untergekommen? (Welche Branche? Welcher Tätigkeitsbereich? Welcher Standort? Beschreibe hier kurz deinen beruflichen Werdegang nach dem Studium.)

Nach meinem Master-Abschluss habe ich direkt eine Promotion am Institut für MKW an der Universität Mannheim begonnen und arbeite dort als wissenschaftliche Mitarbeiterin in einem DFG-Projekt zu politischen TV-Talkshows. Meine Promotion ist im Forschungsfeld der Medienpsychologie und inhaltlich im Bereich der politischen Unterhaltungsforschung anzusiedeln.

5. Welche Aspekte aus dem Studium haben dich besonders auf deinen Job/ deine Jobs vorbereitet?

Da ich in der Wissenschaft tätig bin und das an derselben Universität, an der ich studiert habe, sind das (fast) alle Aspekte meines Studiums; natürlich besonders die Inhalte aus den Bereichen, mit denen ich mich in meiner Forschung beschäftige.

6. Und welche Studieninhalte hast du nach dem Abschluss nie wieder gebraucht?

Da müsste ich nun wirklich länger überlegen … Natürlich brauche ich einige Inhalte sehr viel weniger als andere. Und sehr vieles brauche ich für meine aktuelle Forschung nicht explizit, beispielsweise was ich im Exportmodul des BA-Studiengangs über die britische Literatur des viktorianischen Zeitalters gelernt habe. Trotzdem bin ich fest überzeugt: Jegliches Wissen, das über den berühmten (wissenschaftlichen) „Tellerrand“ hinausgeht, hilft mir implizit bei meiner täglichen Arbeit, und sei es nur dabei, die Forschung von Kolleg/-innen besser zu verstehen.

7. Hast du während deines Studiums oder danach Praktika absolviert? Wenn ja, welche? Haben dich diese praktischen Erfahrungen gut auf deine berufliche Laufbahn vorbereitet?

Ja, während meines Studiums habe ich insgesamt sechs Praktika absolviert. Zwei davon waren bei Tageszeitungen, eines beim Radio, eines beim Fernsehen, eines in der Unternehmenskommunikation eines DAX 30-Konzerns und eines in der Marketingabteilung eines Auktionshauses. Bei allen dieser Praktika habe ich viel lernen und erleben dürfen. Auf meine berufliche Laufbahn haben sie mich vor allem insofern vorbereitet, dass ich erkannt habe, was ich zukünftig (eher) nicht machen möchte. 😉 Um nicht missverstanden zu werden: Das sehe ich durchaus positiv, denn sonst hätte ich vielleicht niemals bemerkt, dass die Wissenschaft „mein Ding“ ist.

8. Welche Tipps hast du für Studenten, die in Kürze auf Jobsuche im Mediensektor gehen oder bereits auf der Suche sind?

Als (angehende) Wissenschaftlerin bin ich da wohl nicht die optimale Ansprechperson. 😉 Aber generell lautet mein persönlicher Rat an alle Studierenden: Bevor Ihr mit der Suche beginnt, überlegt Euch, wo Eure persönlichen Stärken liegen und welche Werte Euch im Leben – sowohl im Beruf als auch im Privaten – wichtig sind und welcher Job dazu passt. Dabei hilft beispielsweise auch ein gezieltes Coaching zur Karriereplanung. Ich hatte über die Uni Mannheim bereits die glückliche Gelegenheit, zwei solcher Coachings wahrzunehmen und kann das allen Studierenden nur wärmstens empfehlen. Und letztlich (auch wenn es abgedroschen klingt): Hört niemals auf an Euch zu glauben und für Euch selbst einzutreten, auch und besonders nach Rückschlägen!

 

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