Alumnus Patrick Dillenberger, Universität Mannheim

Leiter der internen Kommunikation bei car2go

1. Angaben zu deiner Person: Name? Alter? Wann hast du dein Studium abgeschlossen?

Ich heiße Patrick, bin 24 Jahre alt und habe mein Bachelor-Studium im Mai 2016 beendet.

2. Wo hast du deinen medienbezogenen Studiengang absolviert?

Ich habe in der wundervollen Quadratestadt Mannheim studiert.

3. Wie ist die Bezeichnung deines Bachelor-, Diplom- und/oder deines Masterabschlusses? Hast du deine Abschlüsse an unterschiedlichen Universitäten erworben?

Ich habe einen B.A. in Medien- und Kommunikationswissenschaft mit dem Beifach Politikwissen-schaft vorzuweisen. Im nächsten Jahr möchte ich einen berufsbegleitenden Master angehen, am liebsten in Richtung Unternehmenskommunikation.

4. Wo bist du in der Berufswelt untergekommen?

Im Mai 2016, direkt nach meinem Bachelor-Abschluss, habe ich ein Praktikum in der Unternehmenskommunikation der Mercedes-Benz Bank in Stuttgart begonnen. Das war großartig! Aus dem Praktikum haben mein Chef und ich schnell einen befristeten Arbeitsvertrag gemacht. Seit dem 1. Juni bin ich unbefristet bei car2go angestellt und leite dort die interne Kommunikation.

5. Welche Aspekte aus dem Studium haben dich besonders auf deinen Job/ deine Jobs vorbereitet?

Fachliche Kenntnisse konnte ich bisher leider nicht wirklich anwenden. In meinen bisherigen Jobs ging es eher darum, redaktionelle Beiträge zu verfassen und kreative Kommunikationsformate zu entwickeln – also weniger um theoretisches Wissen. Was mir aber sicherlich geholfen hat, sind eine gewisse Neugier und kritisches Hinterfragen etablierter Regeln bzw. Formate.

6. Und welche Studieninhalte hast du nach dem Abschluss nie wieder gebraucht?

Systemtheorie nach Luhmann.

7. Hast du während deines Studiums oder danach Praktika absolviert? Wenn ja, welche? Haben dich diese praktischen Erfahrungen gut auf deine berufliche Laufbahn vorbereitet?

Während meines Studiums habe ich ein dreimonatiges Praktikum beim Mannheimer Start-up zingoo absolviert. Das hat richtig Spaß gemacht! Neben dem Gründer und Geschäftsführer Joscha und mir hat noch eine weitere Studentin, Malin, dort als Praktikantin gearbeitet. Wir waren zu dritt – und haben vom Vertrieb übers Marketing bis hin zur Pressearbeit alles geschaukelt. Schon dort waren für mich Kreativität und Photoshop-Skills wichtiger als sozialwissenschaftliche Erhebungsmethoden.

8. Welche Tipps hast du für Studenten, die in Kürze auf Jobsuche im Mediensektor gehen oder bereits auf der Suche sind?

Ich habe mir bewusst zwei unterschiedliche Welten angeschaut: das Start-up und den Großkonzern. Das kann ich jedem empfehlen, der noch keine genaue Vorstellung davon hat, wohin es mal gehen soll. Und: Entscheidet bei eurer Berufswahl zuerst nach den Menschen – und dann nach der Branche. Ich hätte auch nicht gedacht, dass ich in der Automobilbranche lande. Dafür waren die beiden Teams, mit denen ich bisher arbeiten durfte, einsame Spitze. Ich habe unglaublich viel gelernt und hatte stets einen Chef, der mich gefordert und gefördert hat. Das ist wichtiger, als gleich die (vermeintlich) perfekte Branche zu erwischen. Fragt also schon im Bewerbungsgespräch nach der Team- und Unternehmenskultur und nach den Entwicklungsprogrammen für Mitarbeiter. Wenn euch die Antworten gefallen, hängt euch rein!

 

-Stand 16.06.2017

Posted in Alumni.